Willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

Schön, dass Sie sich für unseren Onlineauftritt interessieren. Als Pfarrer der Pfarrgemeinde Roding und der Expositurgemeinde Trasching heiße ich Sie herzlich willkommen.


Vielleicht planen Sie einen Besuch, vielleicht sind Sie neu zugezogen, vielleicht sind Sie hier einfach „vorbeigesurft“ und hängen geblieben …? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ein wenig durch unsere Seite blättern:

Seelsorgeteam, haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche und viele Menschen sind bei uns „Kirche vor Ort“.
Die Homepage dient als Information, sie kann und will aber nicht die persönliche Begegnung ersetzen. Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein, unsere Gemeinde kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Gottesdienste, sowie die Arbeit in Gruppen und Verbänden erfüllen keinen Selbstzweck:
Als Christen sind wir mit Gott und den Menschen unterwegs und für unseren Nächsten da.
Das versuchen wir in vielfältiger Weise.
Wir würden uns freuen, Sie dafür interessieren zu können.

Holger Kruschina, Pfarrer

Aus dem aktuellen Pfarrbrief:

Ein Kollege hat mir neulich den Tipp gegeben, die Erstkommunion am Christi Himmelfahrtstag zu halten – dann kämen wenigstens Leute in die Kirche.

Nun, der erste Teil des Satzes ist natürlich bedenkenswert, der zweite ist eher traurig. Aber den Vätern vor Augen zu halten, dass sie den freien Tag eigentlich erst der Feier der Heimkehr Jesu zu seinem Vater zu verdanken haben, wäre unfair – schließlich kann man Vergleichbares von jeden Sonn- und Feiertag sagen.

Die französische Revolution versuchte das christliche Erbe auszulöschen, indem sie die Wochen neu gliederte. Sie sollten fortan zehn Tage dauern. Doch der Sieben-Tage-Rhythmus entspricht auch unserem Biorhythmus. Die haben sich da schon was dabei gedacht damals ... Die „Revolution“ verpuffte.

Wohin wir kommen, wenn wir den Sonntag der Moderne opfern, sehen all diejenigen, die am Sonntag nicht Menschen pflegen, für Sicherheit sorgen oder in der Gastronomie arbeiten, sondern regelmäßig an den Maschinen der großen Konzerne stehen, damit diese ja nicht still stehen.

Wer dem Sonntag seinen den Menschen von Gott zugedachten Ruhe-Grund nimmt, nämlich Gott die Ehre zu geben und sich selbst neu zu sortieren (von mir aus auch umgekehrt), der wird noch in dieser Generation zuschauen können, wie vermeintlich Selbstverständliches immer mehr verschwindet. Auch diejenigen, die den Glauben für überflüssig halten, profitieren vom Recht auf den Sonntag, das Generationen von Gläubigen mühsam er-rungen haben. Der Staat schafft sich die Werte nicht selbst, sie kommen ihm „von außen“ zu und er gibt ihnen den Rahmen, sich zu entfalten. Wenn die-se „Werte“ nur noch aus Gewinnmaximie-rung und individuelles Wohl – ohne Rücksicht auf das Ganze – bestehen, wird der Staat danach gestaltet.

Bitte, helfen Sie mit, den Sonntag zu erhalten!

Ihr Pfarrer

Holger Kruschina